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10 einfache Tipps, um Heizkosten zu sparenWarum sich schon kleine Änderungen lohnenHäufige Fragen

Heizkosten sparen in der Wohnung ist der wirksamste Weg, deine Energiekosten zu senken – denn Heizen macht den größten Anteil aus. Die gute Nachricht: Schon ein Grad weniger Raumtemperatur spart rund sechs Prozent Heizenergie. Mit richtig eingestellten Thermostaten, cleverem Lüften und ein paar einfachen Handgriffen holst du am meisten heraus – ganz ohne zu frieren.

Hier findest du zehn einfache Tipps, die sofort Wirkung zeigen.

10 einfache Tipps, um Heizkosten zu sparen

  1. Ein Grad runter: jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Energie.
  2. Thermostat richtig einstellen: Stufe „3" reicht in Wohnräumen meist (etwa 20 °C). Mehr dazu unter Thermostat richtig einstellen.
  3. Stoßlüften statt Kippfenster: kurz und kräftig lüften – siehe richtig heizen und lüften.
  4. Heizkörper freihalten: keine Möbel oder Vorhänge davor, die Wärme stauen.
  5. Nachts absenken: im Schlaf und bei Abwesenheit die Temperatur reduzieren.
  6. Rollläden nutzen: nachts geschlossen halten die Wärme im Raum.
  7. Türen zu: kühlere Räume nicht mitheizen, Türen geschlossen halten.
  8. Heizung entlüften: gluckert der Heizkörper, ist Luft drin – das kostet Effizienz.
  9. Fenster und Türen abdichten: Zugluft mit Dichtungsband stoppen.
  10. Heizkörper entstauben: saubere Lamellen geben die Wärme besser ab.
Heizkörperthermostat einstellen zum Sparen
Ein Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. · Foto: Sergei Starostin / Pexels

Warum sich schon kleine Änderungen lohnen

Weil Heizen den größten Energieposten ausmacht, wirkt hier jede Maßnahme besonders stark. Eine um zwei Grad reduzierte Raumtemperatur kann die Heizkosten um rund zwölf Prozent senken – und das merkst du bei angemessener Kleidung im Alltag kaum. Wichtig ist nur, nicht zu weit herunterzugehen: In dauerhaft ausgekühlten Räumen droht Schimmel.

Raumtemperatur (Richtwert)Passend für
ca. 20 °CWohn- und Arbeitsräume
ca. 18 °CKüche
ca. 17–18 °CSchlafzimmer
ca. 22–23 °CBad (nur bei Nutzung)
Nicht komplett auskühlen lassen: Ungenutzte Räume darfst du kühler halten, aber nicht ganz abschalten – sonst kostet das Wiederaufheizen mehr und es kann sich Feuchtigkeit niederschlagen.

Häufige Fragen

Wie viel spart ein Grad weniger heizen?

Rund sechs Prozent Heizenergie pro Grad. Zwei Grad weniger sparen also etwa zwölf Prozent – bei angemessener Kleidung kaum spürbar.

Welche Raumtemperatur ist ideal?

Etwa 20 °C in Wohnräumen, 17–18 °C im Schlafzimmer. Das Bad darf bei Nutzung wärmer sein.

Ist es günstiger, die Heizung durchlaufen zu lassen?

Nein. Eine moderate Nachtabsenkung spart, ohne dass das Wiederaufheizen die Ersparnis auffrisst. Nur komplett auskühlen solltest du Räume nicht.

Heizen ist der größte Hebel beim Energiesparen. Wie du zusätzlich beim Strom sparst, liest du unter Stromkosten senken – und den Gesamtüberblick im großen Energiespar-Ratgeber.

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